Deltahotel , Lagosanto Ferrara

 

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Delta del Po

Delta del Po

Das Po-Delta

Der Reichtum und die Vielfalt der Delta-Region liegen vorwiegend in der Natur und dem Wert seiner historischen und natürlichen Umgebung, seinem mildem feuchtwarmem Klima, seinen Traditionen, seinen Menschen und seiner Atmosphäre, die schwer zu vergessen sind.

Das Delta liegt wie ein Dreieck im Nordosten der Halbinsel, das man auf eine geografische Karte zeichnen kann. An den jeweiligen Spitzen liegen drei Kunststädte: Ravenna im Süden, Venedig im Norden und Ferrara im Westen.

Im Inneren dieses Dreiecks verbergen sich landschaftliche Schönheiten, die dieses Gebiet einzigartig machen: Naturschutzgebiete, Täler, Lagunen, Köstlichkeiten, Museen, Paläste, archäologische Funde, Pinienhaine, Dünen, Strände und religiöse Bauwerke.

So kann man zahlreiche Ausflüge planen, bei denen man auf kleine Siedlungen und größere Ortschaften trifft, die alle eine eigene Geschichte, einen eigenen Ursprung und typische Merkmale haben, die es zu entdecken gilt: darunter das über tausend Jahre alte Comacchio-Tal, der Hafen von Goro, die Burg und der Wald von Mesola, um nur einige davon zu nennen.

Die Geheimnisse und Mysterien des Deltas zu entdecken, ist einfach. Wählen Sie einfach das Mittel, das Sie bevorzugen: Auto, Pferd, Fahrrad oder Boot und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise zu diesen eindrucksvollen Orten.

„Im Po-Delta sind die gleichen, typischen Werte in Bezug auf Natur und Umwelt vorhanden, wie überall in den Delta- und Flussmündungsregionen, jedoch mit einem höheren Stellenwert in Hinblick auf die Beziehung zwischen der Umwelt und den Menschen. Eine große Kunststadt – Ferrara – liegt nicht weit von ihrem Fluss und dessen Mündung ins Meer entfernt: Das Echo ihrer Kultur und ihrer Zivilisation, sowie der Bemühungen ihrer Einwohner, die negativen Aspekte eines derart schwierig zu bewohnenden Ortes zu überwinden, hat im Po-Delta etwas hinterlassen, was anderswo nicht existiert: ein Zeichen, das nicht flüchtig, sondern dauerhaft ist. Und seine Bewohner bewahren Erinnerungen, die tief in der Zeit verwurzelt und reich an Weisheit sind; durchdrungen von der besonderen materiellen und kulturellen Kultur, die das Ergebnis einer tausendjährigen Erfahrung ist, vom Menschen in dieser schwierigen Welt gesammelt, wo sich Wasser und Land zu einem einzigen Erbe vereinen. Dieses Erbe ist es, was mich „mein” Delta lieben und mich immer wieder zurückkehren lässt, wobei ich jedes Mal aufs Neue von seiner Schönheit und seiner Erhabenheit fasziniert bin; erstaunt, jedes Mal einen neuen Aspekt zu entdecken, einen neuen Charakterzug seiner Menschen in ihrer Beharrlichkeit und ihrer Tradition.” (Folco Quilici)

Delta del Po

Delta del Po

Lagosanto

Delta del Po

Delta del Po

Lagosanto

Das erste schriftliche Dokument, in dem Lagosanto Erwähnung findet, ist eine kaiserliche Urkunde Ottos I. aus dem Jahre 962, in dem der Ort Flumen Sanctum genannt wird. Möglicherweise, um ihn mit dem Fluss Latèrculo zu identifizieren, der aus dem 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr. stammt und von Marozzo durch die Lagosanto-Region floss, um schließlich in Comacchio zu münden. Der einstige Flusslauf wurde vom schiffbaren Marino-Kanal ersetzt und in den 70er Jahren im städtischen Bereich verrohrt. Weshalb Flumen Sanctum? Möglicherweise, weil einige heidnischen Glaubensrichtungen, die auch noch nach Beginn des Christentums vorhanden waren, annahmen, dass jeder Fluss von einer schützenden Gottheit beherrscht wurde.

In den folgenden Dokumenten, nach der Jahrtausendwende, wird der Ort Lacus Sanctus genannt. Was den Begriff „See” angeht, müssen wir uns eine begrenzte Wasserfläche vorstellen, die von mit hochstämmigen Bäumen bewachsenem Land umgeben war. Bezüglich des Begriffs „Santo” existieren zwei Hypothesen. Die erste basiert auf der Tatsache, dass nach römischem Recht jeder See als „res sancta” betrachtet wurde, öffentliches Erbe war und somit respektiert werden musste. Sollte dies der Fall gewesen sein, müsste Lagosanto bereits seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. zu Zeiten der Regierung Theodosius’ existiert haben.


Die meistakkreditierte Hypothese besagt jedoch, dass Lagosanto Ort oder Lagune des Heiligen, mit Bezug auf den hl. Appiano, bedeutet. Der hl. Appiano war ein Mönch, der hier im Ruf der Heiligsprechung im 8. oder 9. Jahrhundert n. Chr. starb.

Im Lauf der Geschichte besaß Lagosanto eine bemerkenswerte Bedeutung in Bezug auf das Land und die Täler, die ihm vom Kloster Pomposa übertragen wurden (zu dessen Besitz es gehörte, obwohl es geografisch nicht zu seiner Region gehörte), um bearbeitet und verbessert zu werden. Die Täler Trebba, Ponti und Isola wurden später von Napoleon Bonaparte eigenmächtig an Comacchio verkauft. Es folgten zahlreiche Auseinandersetzungen, auch vor Gericht, letztendlich zur Zufriedenheit der Gemeinde. In der Mitte des 13. Jahrhunderts n. Chr. entstand die erste „laghesische“ (in Bezug auf Lagosanto) Gemeinde, die vollständige Autonomie von Pomposa erlangte, als die Este sich dieses im 15. Jahrhundert aneigneten.


Die Geschichte und Ökonomie von Lagosanto blieben in den folgenden Jahrhunderten eng mit den Tälern und deren Verwaltung verbunden, bis nach der Vereinigung Italiens die Trockenlegung und der Bau von Wasserhaltungsanlagen begann, die weitere Beschäftigungsmöglichkeiten schufen. Zu dieser Zeit wurden die ersten Tagelöhner und „Scarriolanti“ (Schubkarren-Schieber) tätig, die vor allem aus Marozzo kamen.

Es gibt verschiedene Kirchen, die von großem künstlerischen und architektonischem Interesse sind, ebenso wie Höfe, Güter und die Wasserhaltungsanlage.

Die San Venanzio-Messe, das Erdbeerfest, der Karneval mit geschmückten Karren sind nur einige Veranstaltungen, an denen der interessierte Besucher teilhaben kann.

 

Ferrara

Die Stadt wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Sie ist das erste Beispiel für moderne Stadtplanung in Europa (Addizione Erculea – die von Herzog Ercule I. d’Este im 15. Jahrhundert in Auftrag gegebene Stadterweiterung), eine berühmte Universitätsstadt und ein Ort von großer geschichtlicher und architektonischer Faszination mit einer zauberhaften Atmosphäre.

Das Castello Estense, der Palazzo dei Diamanti, das Haus des Dichters Ariosto, die Stadtmauer und der Dom sind nur einige Zeugnisse ihres reichen architektonischen Erbes.

Als kultureller und künstlerischer Kreuzweg von internationalem Ruf für bedeutende Ausstellungen, wichtige Konzerte und Theateraufführungen sowie das Straßenmusikantenfestival Festival dei Buskers, ist dies der Ort, an dem sich Klassik und Moderne vermischen.


Als „Fahrradstadt” bekannt, empfängt Ferrara den Besucher mit raffinierter, gemächlicher Lebensart, mit zauberhaften Rundgängen und einer exzellenten, charakteristischen Küche.

Ferrara

Comacchio

Lidi Ferraresi

Comacchio

Diese kleine Lagunenstadt, die auch „Klein-Venedig” genannt wird, ist zweifellos eine der eindrucksvollsten Städte Italiens. Ihre Einwohner, ihre Traditionen, ihre Geschichte, selbst ihre Gastronomie wetteifern miteinander, um sich zu einem kulturellen und menschlichen Erbe mit großer emotionaler Wirkung zu vereinen.

Eine herausragende Sehenswürdigkeit ist die Trepponti-Brücke, von der das Kanalnetz ausgeht und sich verteilt und welches auch heute noch per „Batana”, dem klassischen örtlichen Bootstyp, befahrbar ist. Es lohnen Besuche der Manifattura dei Marinati (eine alte Aalfabrik), des Museo della Nave Romana, in dem ein Schiff aus römischer Zeit zu besichtigen ist, und des ehemaligen Krankenhauses, in dem heute ein Museum untergebracht ist.

Hier in Comacchio finden die Modenschau „Sfilata di Amore e Moda”, die internationale Birdwatching-Messe, das Aalfest und die Vorausscheidung des Straßenmusikantenfestivals Festival dei Buskers statt.

Die sieben Strände von Comacchio

Von Nord nach Süd reihen sich die Strandbäder Lido di Volano, Lido delle Nazioni, Lido di Pomposa, Lido degli Scacchi, Porto Garibaldi, Lido degli Estensi und Lido di Spina aneinander.

Sieben Strände und sieben Arten, den Urlaub zu verbringen – von ganz familiär bis äußerst mondän. Ruhige Strände mit feinem Sand, zwischen Meer, Lagunen und Pinienhainen. Und als Krönung, ein sauberes und sicheres Meer.

 
 
Deltahotel Lagosanto, Ferrara
Viale Italia, 35
44023 Lagosanto - Ferrara
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